NaNoWriMo 17 – Ende

NaNoWriMo 17 – Ende

So ganz Schluss ist natürlich erst morgen Abend, aber ich weiß natürlich schon jetzt, dass ich zumindest die 50.000 Wörter auf keinen Fall erreichen werde. Derzeit habe ich etwas mehr als 30.000 geschrieben und bin dennoch zufrieden. Der Krimi hat Format angenommen und wird demnächst in die erste gründliche Überarbeitung gehen. Wie immer hat sich der Plot bei mir mehrfach verändert und selbst jetzt bin ich noch nicht sicher, welchen Schluss ich tatsächlich wählen werde. Toll – oder? Die Autorin überrascht sich selbst 😉 Aber warum auch nicht. So macht mir das Schreiben Spaß. Der dritte Bea Baumann Krimi wird sich von den beiden ersten Bänden auch wieder abheben, so wie schon der zweite ganz anders ausgefallen ist als der erste Band. In den letzten Tagen habe ich eine Reihe positiver Rückmeldungen bekommen, auch oder gerade zu “Vergangen heißt nie ganz vorbei” (Affiliate-Link zu Amazon). Das tat gut, weil es bislang nur wenige Rückmeldungen gab, weder auf Amazon noch überhaupt. Das verunsichert dann schon ein bisschen.

Vermutlich werde ich mit dem dritten Band die Bea Baumann Reihe auch abschließen, zumal meine Protagonistin inzwischen auch Beatrice Winkler heißt. Als ich damit angefangen habe, hätte ich sowieso nicht gedacht, dass es eine Reihe werden würde. Sonst hätte ich die Sache vermutlich etwas anders angelegt. Aber bevor sich etwas tot läuft, sollte man lieber aufhören. Ein für mich momentan wirklich negatives Beispiel ist die französische Fernsehserie “Candice Renoir”. Am Anfang mochte ich die Krimis um die leicht schräge Kommissarin, alleinerziehende Mutter von vier Kindern, ständig auf der Suche nach dem nächsten in Frage kommenden Mann, der im Kollegenkreis so viel Skepsis entgegenschlug. Aber die letzten Folgen fand ich nur noch nervig und unglaubwürdig. Schade drum.

Während ich an meinem Krimi geschrieben habe, kam ein für mich sehr hilfreiches Buch auf den Markt: “Morden für Anfänger” (Affiliate-Link zu Amazon) von Manfred Lukaschewski. Ich finde es vom Inhalt her großartig. Hier vermittelt ein ehemaliger Kriminalist auf recht amüsante Art uns Krimi-Schreibern eine Menge Fachwissen. Das ist nicht zu verachten, denn viel zu oft arbeiten wir mit Dingen, die wir vielleicht aus dem Fernsehen kennen. Und das entspricht nicht immer der Realität. Was mich ein bisschen gestört hat, war eigentlich nur, dass das Buch für mein Gefühl zu viele Schreibfehler enthält und insgesamt etwas unstrukturiert ist. Da bin ich inzwischen ziemlich penibel. Wenn ein Buch von einem Verlag herausgebracht wird, erwarte ich eigentlich ein gutes Korrektorat und Lektorat. Aber der Inhalt ist okay und das zählt letzten Endes. Mir hat das Buch auf jeden Fall schon zu neuen Ideen verholfen. Zudem ist Manfred Lukaschewski auch auf Facebook sehr präsent und immer bereit, uns mit seinem Fachwissen weiterzuhelfen. Danke dafür.

NaNoWriMo 11 – 16

NaNoWriMo 11 – 16

Halbzeit überschritten und es läuft. Ich bin zwar weiterhin unter meinem Soll – das wird sich wohl auch nicht mehr ändern – aber ich bin zufrieden. Die Geschichte hat Fahrt aufgenommen und ich denke, es wird spannend. Auch wenn das Buch später einmal den Untertitel Bea Baumann 3 erhält, so steht diesmal KHK Winkler im Fokus. Ich finde das war an der Zeit, denn vor allem in “Vergangen heißt nie ganz vorbei” ist er ja doch ganz schön ins Hintertreffen geraten. Diesmal wird es auch wieder ein echter “Who’s done it”, also ein Krimi ohne zu viel Psychologie. Nach wie vor schau ich mir morgens die Kurzvideos von Ronny Rindler an und überlege dann kurz, ob seine Hinweise für mich aktuell nützlich sind, also ob sie mich weiterbringen, oder nicht. Auf alle Fälle habe ich sie schätzen gelernt.

Heute habe ich mir zudem das neue Buch von Manfred Lukaschewski bestellt “Morden für Anfänger”.  Lukaschewski habe ich über eine FB-Gruppe kennengelernt. Er war bei der Kriminalpolizei tätig und hat ein abgeschlossenes Studium als Kriminalist. Ich bin schon wirklich sehr gespannt. Beim Schreiben tauchen ja immer wieder Fragen auf, die nur ein Fachmann / eine Fachfrau richtig beantworten kann.

Ich verzichte heute darauf, die letzten Sätze der vergangenen fünf Tage aufzuschreiben. Wer mag, kann sie auf meinem Facebook-Account nachlesen. Vorhin habe ich damit geendet (aber vielleicht schreibe ich noch ein bisschen weiter):

Winkler sah sich noch im altmodischen Badezimmer um, in dem nichts auf die Anwesenheit einer weiblichen Person hindeutete. Dann ging er durch den Anbau in den Garten. Es wurde bereits wieder dämmrig. Sie würden nicht fertigwerden.

Noch kurz ein bisschen Tagebuch allgemein: Nach zwei nebligen Tagen kam heute wieder die Sonne durch und es wurde sehr schön. Aber insgesamt ist es nun doch um einiges kühler geworden. Ich habe mir mal wieder eine Erkältung eingefangen. An neblig-kalten Tagen wie gestern setzt mir das dann ganz schön zu. Scheint die Sonne wieder, dann wird auch die Laune gleich wieder besser. Aber geschrieben wird auf jeden Fall!