Lightroom-Tipp – Objektivkorrektur

Lightroom-Tipp – Objektivkorrektur

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Adobe Lightroom Classic ist für mich der Fotoeditor schlechthin, zumindest der erste, den ich öffne, wenn ich meine Fotos nachbearbeite. Ich bin mittlerweile schon ziemlich fit, wenn es um die notwendigen Bearbeitungsschritte geht. Aber LR ist so vielfältig, dass ich immer wieder auf neue Dinge stoße. Einige möchte ich mit euch teilen. Wenn ihr eine Kamera mit Wechselobjektiven benutzt, dann kennt ihr sicher den Reiter ‘Objektivkorrekturen’ unter dem man das individuelle Profil eines Objektivs, sofern es Lightroom bekannt ist, korrigieren kann. Also zum Beispiel die chromatischen Aberrationen oder die Vignettierung. Um diese Kästchen nicht bei jedem Foto aufs Neue anzuklicken, kann man sich dafür ein ‘Preset’, eine Vorgabe, erstellen.

  • Man klickt im Bibliotheksmodul ein noch nicht bearbeitetes Bild an, geht ins Entwickelnmodul und klickt dort nichts weiter an als die beiden Kästchen unter Objektivkorrekturen / Profil.
  • Dann auf die linke Seite zu den Vorgaben und dort auf das ‘+’-Zeichen. Unter ‘Vorgabe erstellen’ öffnet sich ein Fenster, mit dem ihr euer Preset festlegt. Erstmal alles abwählen, was schon angeklickt ist und dann nur ein Häkchen setzen bei Objektivkorrektur und einen Namen für das Preset vergeben. Diese Vorgabe erscheint nun unter den Benutzervorgaben.
  • Beim nächsten Import könnt ihr alle neuen Fotos mit einem Klick – nun wieder rechts im Bibliotheksmodul – unter: Ad hoc-Entwicklung –  ‘Gespeicherte Vorgaben / Benutzerdef. / Benutzervorgaben / Name eures Presets‘ (bei mir Lenscorrection) mit der richtigen Objektivkorrektur versehen und müsst euch beim Weiterbearbeiten darum nicht mehr kümmern.

Nicht wundern, ihr braucht keine neue Brille. Das ist vom Monitor abfotografiert und unscharf.

Auf diese Weise kann man natürlich alle möglichen Presets erzeugen und speichern. Diese Dinger werden ja im Netz überall zum Kauf angeboten. Wenn ihr also einem Foto einen besonderen farblichen Look, zum Beispiel für Instagram, gegeben habt, könnt ihr den als Preset speichern. Und später alle für Instagram gedachten Fotos damit bearbeiten. Ist natürlich Geschmackssache. Die meisten Instagramer benutzen dafür vermutlich entsprechende Apps auf ihrem Smartphone. Das nur nebenbei.