Give me 5 – Das E-Book ist erhältlich!

Give me 5 – Das E-Book ist erhältlich!

Juhu! – geschafft! Zeitweise sah es aus, als würde ich an der Formatierung mit dem neuen Kindle Creator von KDP verzweifeln, aber nun ist

‘Give me 5’- Die magische Welt der Kurzgeschichten

bei Amazon erhältlich. Und auf meinem Kindle sieht es wirklich brauchbar aus.

Zwar sind die Formatierungen, die ich mit dem Kindle Creator vorgenommen habe, alles andere als eins zu eins übernommen worden, aber dafür andere vorhanden, die ich nicht hinbekommen habe. Oder anders ausgedrückt, der Text sieht auf dem Smartphone anders aus als auf dem E-Reader! Schon allein das ist magisch *lol*. Und – JA! – man kann die Kurzgeschichten supergut auf dem Smartphone lesen. Da verspreche ich nicht zu viel. Ich selbst käme nie auf die Idee, einen Roman auf meinem Handy zu lesen, aber Kurzgeschichten sind dafür perfekt.
Das Buch gibt es für kleines Geld. Das E-Book kostet 1,99 Euro. Das Taschenbuch wird vermutlich irgendwo bei fünf Euro liegen. Eigentlich der Wahnsinn, wenn man bedenkt, wie viel Arbeit darin steckt. Aber so ist der Markt nun mal.
Wie immer hoffe ich, dass mein Buch Gefallen findet. Und wie immer freue ich mich über Rezensionen auf Amazon, denn die braucht man als Selfpublisher nun mal unbedingt.
Jetzt werde ich mich noch an die Formatierung und das Cover für die Taschenbuchausgabe machen. Gut, dass ich schon graue Haare habe, denn ich bin sicher, dass ich auch daran wieder zu knabbern haben werde.

Für das Headerfoto habe ich ein Motiv (den Drink) von Olivier Guillard by Unsplash.com benutzt. Danke.

Give me 5 – Kurzgeschichten jederzeit & überall

Give me 5 – Kurzgeschichten jederzeit & überall

Ja, ich denke, der Titel meiner Kurzgeschichtensammlung steht damit fest. Die letzten Tage habe ich die Dystopie ruhen lassen und mich voll und ganz auf die Kurzgeschichten gestürzt. Es haben sich reichlich Texte angesammelt. Nicht alle sind gut, aber viele können sich nach etwas Überarbeitung sehen lesen lassen. Seitdem ich mich wieder intensiv dem Schreibprogramm Papyrus Autor anvertraue, fällt so manches leichter. Auch den Blogtexten würde es wahrscheinlich guttun, wenn ich sie durch Stilanalyse und Dudenkorrektur von Papyrus laufen ließe, aber ich will nicht päpstlicher sein als der Papst.

Ich habe jetzt schon mal damit angefangen, das Buchlayout zu erstellen. Wenn ich dachte, dass es mir nach den beiden Krimis leicht fallen würde, dann war das ein Irrtum. Ich müsste vermutlich mindestens vier Bücher im Jahr mit KDP und CreateSpace erstellen (oder einem anderen Distributor), um darin Routine zu bekommen. Jetzt mache ich das Ganze mal mit einer Papyrus Vorlage, die mir zumindest die Titelei und die Inhaltsangabe fast automatisch erstellt. Hat zwar auch gedauert, bis ich mich da reingefuchst habe, aber nun läuft es. Ob ich das Ganze, sofern irgendwann mal fertig, dann wirklich problemlos bei Amazon hochladen kann, wird sich weisen. Noch bin ich mir nicht darüber im Klaren, ob es nur ein E-Book werden wird oder auch eine Printausgabe. Die Printausgabe müsste ich vielleicht etwas aufwändiger gestalten, dann wär’s ein gutes Geschenkbüchlein. Weihnachten ist ja auch irgendwann wieder *lol*.

Vermutlich werde ich die nächsten vier Wochen damit verbringen, Geschichten wieder rauszunehmen und durch andere zu ersetzen, hin und her zu überlegen, welche gut sind oder doch eher nicht, aber irgendwann … Wann ist eigentlich Buchmesse? Ich glaube, die ist immer Anfang Oktober. Dann wäre September sicher nicht schlecht. Am Cover bin ich auch schon dran. Aber auch da kann es gut sein, dass ich noch mal alles ändere. Irgendwie bin ich ja nie zufrieden 🙁 Auf jeden Fall war die Teilnahme am Julicamp vom NaNoWriMo eine gute Sache. Damit bin ich wieder ins Schreiben gekommen. Ich hoffe mal, dass ich meinen dystopischen Roman vielleicht fertigbekommen kann, wenn ich auch im November wieder am NaNo teilnehme. Mit ihm hat die Sache im letzten Jahr schließlich angefangen.

Draußen kommt Sturm auf. Ein ordentlicher Regen wäre das, was wir mal brauchen würden. Es ist alles viel zu trocken. Ein Gewitter wird’s wohl werden, es grummelt schon. Na, schaun wir mal.

 

Camp NaNo Rückblick

Camp NaNo Rückblick

Nun ist der Juli auch schon wieder vorbei, und er war in mancherlei Hinsicht ein ausgesprochen heißer Monat. Ich finde es für mich ganz lohnend, meine Erfahrungen vom letzten November mit denen in diesem Juli zu vergleichen. Sehr entspannend fand ich auf jeden Fall, dass ich mich diesmal nicht zu einer Wahnsinnsanzahl von Wörtern verpflichten musste. Man konnte sich stattdessen auf Stunden oder Tage oder Seiten – ich weiß jetzt nicht genau, wie viele Möglichkeiten es gab – festlegen. Entschieden hatte ich mich für 31 Stunden, weil ich mir dachte, eine Stunde pro Tag schreiben, das müsste drin sein. Am Ende bin ich auf die doppelte Anzahl gekommen.

Allerdings war es nicht das reine Schreiben, wie ich es im November gemacht habe, sondern es war sehr viel Überarbeitung meines ursprünglichen Manuskriptes dabei. Und ich habe in der zweiten Hälfte dann sogar an einem zweiten Projekt gearbeitet, das ich möglichst in den nächsten Monaten fertigstellen möchte. Es wird ein E-Book mit einer Sammlung von Kurzgeschichten, eventuell auch Gedichten und einigen Fotos geben. Fotos aber eher, wenn ich mich auch zu einer Printausgabe entschließe.

Damit habe ich, so denke ich zumindest, zu meiner Art des Schreibens gefunden. Ich komme in den Flow, wenn ich mich überhaupt aufs Schreiben einlasse, und das garantierte mir der NaNo-Monat, aber ich konnte ihn gestalten, wie er zu mir passte.
Ich habe mir zudem die beiden Abos der Magazine “der selfpublisher” und “Federwelt” gegönnt, denen ich eine Reihe guter Tipps entnehmen konnte. Der Juli war also ein rundum produktiver und zufriedenstellender Monat, obwohl mir die heißen Tage sehr zugesetzt haben. Ich denke, ich habe es jetzt tatsächlich verinnerlicht, dass mich nur tägliches Schreiben voranbringt. Noch bin ich am Darübernachdenken, wie ich das am besten organisiere. Ich sehe mich nicht als Schriftstellerin in Vollzeitarbeit. Das will ich mir auch gar nicht antun. Aber es ist wichtig, den Tag entsprechend zu strukturieren. Das ist das, was ich mir nun für den August vorgenommen habe. Die positiven Schreiberfahrungen aus dem Juli sollen doch bitte nicht wieder verloren gehen.

Was ich außerdem verstanden habe – eigentlich ist es nichts Neues :D – ich bin die klassische Einzelkämpferin. Ich kann mit einem Gegenüber gut, bei Vielen wird es eher schwierig. Ich brauche zum Schreiben Ruhe und Ernsthaftigkeit, um mich ganz auf mein Thema einzulassen.

Sehn wir also mal, was ich bis zum Jahresende noch gebacken bekomme. Ich hoffe, die produktive Phase geht weiter. Im Moment entstehen täglich eine oder zwei Kurzgeschichten, Neufassungen von älteren Werken oder vollkommen neue Geschichten.

NaNoWriMo & Der Zoll

NaNoWriMo & Der Zoll

Inzwischen bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob das mit mir und dem NaNoWriMo wirklich etwas wird. Ich beschäftige mich tatsächlich jetzt jeden Tag damit und merke erneut, dass mir das Plotten nicht liegt. Für alle, die mit dem Begriff nichts anfangen können, erkläre ich es mal so, wie ich es verstehe: Der Plot einer Geschichte oder eines Romans ist grob gesagt der Handlungsablauf. Man weiß also genau, worüber man schreiben will, bevor man den ersten Buchstaben anschlägt. Und das weiß man deshalb so genau, weil man die Idee bereits von Anfang bis Ende durchdacht hat. Wer anständig plottet, kennt das Ende seiner Geschichte, bevor er den Anfang geschrieben hat. Bei mir hat das bisher noch nie funktioniert. Ich bin eher der “Drauflos-Schreiber”, frei nach dem Motto “Gucken wir mal, was sich ergibt“. Das ist im Grunde mit dem NaNoWriMo nicht vereinbar. Rund 1660 Wörter am Tag zu schreiben, ist vermutlich schon für jemanden viel, der den Plot im Kopf hat. Soll ich deshalb aufgeben, bevor ich angefangen habe? Nein, auf keinen Fall. Aber ich kann mir vorstellen, dass bei mir am Ende etwas völlig anderes herauskommt, als das, was mir gerade noch vorschwebt.

Im Forum der Schule des Schreibens habe ich gerade eine neue Drei-Wort-Kurzgeschichte eingestellt, die dystopische Züge hat. Und alle waren plötzlich der Ansicht, ich solle daraus einen Roman machen. Und – ehrlich – es reizt mich wirklich. An sich wollte ich für den NaNoWriMo etwas völlig anderes schreiben: Eine spannende Rahmenhandlung für mehrere Kurzgeschichten, also sowas wie 1001 Nacht in modern. Doch wer liest heutzutage noch Kurzgeschichten? Und sage ich nicht immer, dass mir Kurzgeschichten auch gar nicht sonderlich liegen? Ich muss meine NaNoWriMo-Planung noch mal überdenken. Die neue DWG gibt es also erst einmal nicht zu lesen. Nur ein Appetithäppchen daraus:

Medita betrachtet die kleine Plastiktüte mit dem Symbol einer Apotheke der alten Zeit mit einem Ausdruck von Angst und Abscheu. Ihre Mutter Charlotte, die sich Zeit ihres Lebens geweigert hatte, den neuen, von der Regierung verordneten Namen zu tragen, hatte sich in die Wälder zurückgezogen, die als fast undurchdringliche Wildnis die Großraumstädte Lutumnas umgaben. Europa war eine längst vergessene Gemeinschaft. Medita erinnerte sich, dass sie die Gesetze der neuen Regierung zum Erhalt der Umwelt und der eigenen Rasse einst begrüßt hatte. Doch irgendwann war Lutumna zu einem großen Gefängnis geworden. Zumindest für die, die sich noch erinnerten. Medita wollte vergessen.

Manchmal fragt man sich ja, wo die Ideen eigentlich herkommen. Mein Unterbewußtsein wurde womöglich von der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood beeinflusst. Ich erinnerte mich an eine Verfilmung ihres Romans “The Handmaid’s Tale”  (deutsch: Der Report der Magd), der mich vor Jahren sehr beeindruckt hat. Es ist eine sehr düstere Dystopie. Auf der anderen Seite gibt es derzeit irgendwo eine Ausschreibung, für die positive Utopien gesucht werden. Das wäre so meine grundlegende Ausgangsidee, eine Dystopie zu schreiben, die am Ende zumindest eine positive Veränderung signalisiert. Ich werde das mal in meinem Herzen Kopf bewegen. Schaun wir mal, was dabei herauskommt.


Dann war da noch die Sache mit dem Zoll. Unglaublich aber wahr: Knapp drei Monate nachdem ich in den USA Autorenexemplare meiner Bücher bestellt hatte, wurde ich letzten Samstag vom Zoll benachrichtigt, dass ich sie dort abholen könne. Das waren die Bücher, die ich für meine Lesung am 29.September gebraucht hätte. CreateSpace hatte mir nach meiner Reklamation dann ja dankenswerterweise innerhalb von zwei Tagen per Luftfracht eine neue Sendung zukommenlassen. Aber wen hatte ich nicht alles kontaktiert, um den Verbleib der Sendung herauszufinden? Himmel und Hölle habe ich in Bewegung versetzt – aber ohne Ergebnis. Nun – am Ende gab es noch nicht einmal etwas zu verzollen *lol*. Auf meine Frage, was denn nun eigentlich passiert war, wurden  auch nur Vermutungen geäußert. Angeblich lag das Paket in der Schweiz. Klingt etwas seltsam, denn meine Adresse einschließlich GERMANY stand dick und fett auf dem Paketaufkleber. Andererseits ist die Schweiz halt nicht EU, sodass die Sache schon irgendwie stimmen könnte. Nun ja, vielleicht gibt es noch eine weitere Lesung, Bücher hätte ich jetzt genug. Ich hatte mir ja als Rückversicherung auch noch einige direkt von Amazon Deutschland kommen lassen. Jedenfalls werde ich den Weg über CreateSpace vermutlich nicht mehr nehmen. Inzwischen kann man die Taschenbücher auch über Amazon Deutschland drucken lassen. Oder ich suche mir für Lesungen und zum Verschenken eine Druckerei, die das – wenn auch ohne ISBN – auch erledigt. Vielleicht sogar besser. Mir gefällt die Qualität der amerikanischen Printausgaben sowie nicht, und dass die Bücher nicht eingeschweißt sind, finde ich auch nicht gut. Plastik ist zwar blöd, aber nützlich.