Tod unter dem Steinkreuz

Tod unter dem Steinkreuz

Liebe FreundINNen und LeserINNen, es ist so gut wie geschafft. Mein neuer Kriminalroman “Tod unter dem Steinkreuz” ist seit heute bereits als E-Book und demnächst auch als Taschenbuch bei Amazon erhältlich. Inzwischen bin ich rundherum glücklich mit der Überarbeitung des Plots, der mir zwischenzeitlich Kopfzerbrechen bereitet hat. Gut Ding braucht eben doch seine Zeit.

Tod unter dem Steinkreuz – der neue Frankfurt Krimi

Enno von Altenburg ist der neue Kriminalhauptkommissar im Frankfurter K11. Der Roman schließt nahtlos an die Bea-Baumann-Reihe an. Enno ist für mich inzwischen so real, wie es nur irgend geht. Als neuer Protagonist nimmt er eher Bea Baumanns Stelle ein als die ihres Ehemannes KHK Lorenz Winkler. Enno ist ein Mensch mit Ecken und Kanten und muss sich seinen Platz erst einmal erobern. Dass er gleich zu Beginn mit einem brutalen Mordfall konfrontiert wird, der ihn bei den Ermittlungen in die eigene Vergangenheit als junger Kommissar in Wiesbaden zurückführt, macht für ihn den Anfang nicht leichter. Und dann sind da noch die Frauen … Und eine Frage, die vor allem Kriminaloberkommissarin Sandra Zeitler umtreibt.

Tod unter dem Steinkreuz ist erneut überwiegend im Frankfurter Westen angesiedelt, kleine Abstecher nach Wiesbaden und in den Taunus inbegriffen.

Bei der Gestaltung des Titelbildes wollte ich wie wie üblich möglichst nah an der Realität bleiben. In diesem Fall also am real existierenden Steinkreuz auf dem Friedhof in Frankfurt-Höchst. In diesem Fall war das wegen der umgebenden Bäume und Sträucher unmöglich. Eines habe ich inzwischen gelernt: Ein Cover muss eine möglichst klare Aussage haben. Deshalb habe ich mich auf die im Roman erwähnten Birken und eine grafische Kreuzdarstellung beschränkt. Hier drei Fotos, die ich während des Schreibens vor Ort gemacht habe.

Die Fotos können durch Anklicken vergrößert werden.

Sobald das Taschenbuch erhältlich ist, melde ich mich auf jeden Fall noch einmal. Viel Spaß und Spannung beim Lesen.

So ein Ärger!

So ein Ärger!

Das passiert mir auch zum ersten Mal. Eigentlich dachte ich, mein neuer Krimi sei rund und fertig. Am Cover habe ich mich auch verkünstelt und das ganze Manuskript neu ausgedruckt. Meine Endkorrekturen mache ich am liebsten auf Papier. Schon als ich mir die Seiten so angeschaut habe, dachte ich plötzlich “Nein, da stimmt was nicht. Das ist viel zu wenig.” Und irgendwann dämmert mir, dass ich noch viel nachzubessern habe. Keine Rechtschreibung und Zeichensetzung, keine Stilverbesserung, sondern tatsächlich an der Story selbst. Da hat sich wohl viel zu viel in meinem Kopf abgespielt, das ich nicht in Worte gefasst habe. Das berühmt-berüchtigte “Show, don’t tell” ist mir verloren gegangen. Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Aber es ist passiert. Ein Lektor würde mir sicher sagen, was ich inzwischen selbst weiß: Die Story ist ganz nett, reißt aber niemanden vom Hocker. Die Figuren sind zu flach und überhaupt fehlt es an allen Ecken und Enden. Es menschelt zu wenig, würde ich das nennen.

Eigentlich wollte ich “Tod unter dem Steinkreuz” noch vor Weihnachten veröffentlichen. Ich fürchte, das wird nichts werden. Aber ich werde mich nicht unter Druck setzen. Bisher habe ich seit “Mord in der Schwanheimer Düne” für jeden neuen Krimi ein Jahr gebraucht. Warum sollte es diesmal anders sein? “Die Tote aus der Nidda” ist im Frühjahr erschienen – mein Soll für 2019 eigentlich erfüllt. Also – Zeit nehmen und am Ende etwas veröffentlichen, das meinen eigenen Ansprüchen auch entspricht. Will heißen, einen Krimi, den ich selbst gern lese. Schließlich haben wir November. Den NaNoWriMo nutzen – das ist doch eine gute Idee.