NaNoWriMo 2018

NaNoWriMo 2018

Und schon steht der November wieder vor der Tür. Halloween will noch überstanden werden, dann wirds ernst. Für mich ist es der zweite NaNoWriMo. Im vergangenen Jahr lief es sehr gut, auch wenn ich am Ende das Ziel von 50.000 Wörtern knapp verfehlt habe. Rufen wir uns in Erinnerung: 50.000 Wörter in 30 Tagen, das sind 1.667 Wörter pro Tag. Soweit ich mich erinnere, waren das vier bis fünf Normseiten. Bis heute habe ich die damals angefangene Dystopie nicht fertiggeschrieben, obwohl ich den Text im Juli-NaNo-Camp noch einmal in Angriff genommen habe. Jetzt liegt das Manuskript erst mal in der Schublade. Aber aufgegeben habe ich es noch nicht.

Für den diesjährigen NaNo habe ich mir einen dritten Bea Baumann Krimi vorgenommen. Die grundsätzliche Idee steht, der Plot dagegen noch nicht wirklich. Wie immer werde ich aus dem Bauch heraus schreiben und hoffen, dass es was wird. Außerdem möchte ich den NaNo hier im Blog mit regelmäßigen Beiträgen begleiten. Ich hoffe, das wird mir helfen, bei der Stange zu bleiben, denn ich fürchte, die Motivation ist nicht ganz so groß wie beim ersten Mal. Wisst ihr übrigens, wo der Begriff “bei der Stange bleiben” herkommt? Der Sinn ist ja soweit klar: Es geht um Durchhaltevermögen. Vermutlich ging es ursprünglich um die Fahne-(nstange), die einer Soldatentruppe zur Orientierung diente. Man blieb bei der Fahne. Wer sich davonmachte, war ein Deserteur. Diese alten Metaphern sollte man heutzutage beim Schreiben besser durch moderne Vergleiche ersetzen. Aber versucht das mal. Es ist wirklich nicht leicht.

Worum wird es in meinem dritten Bea Baumann Krimi gehen? Es ist schon durchgesickert, dass es irgendwie mit mittelalterlichen Rollenspielen zu tun haben wird. Jedenfalls ist das meine Ausgangsidee. Ob es dabei bleibt, steht noch in den Sternen.

So, nun bin ich mal gespannt, ob und wie oft es heute Abend noch an der Haustür klingelt – buuhuuuu!

Der Fluch der Neugier

Der Fluch der Neugier

Manchmal kommt mir urplötzlich etwas in den Sinn, das ich dann auch sofort umsetzen muss. So ging es mir in dieser Woche mit der Idee eine Kurzgeschichte zu schreiben, die etwas mit Halloween zu tun haben sollte. Obwohl ich selbst Halloween nicht feiere, wird es doch auch bei uns immer populärer und man denkt im Oktober zwangsläufig daran. Ich weiß nicht, wieso ich dann plötzlich Stoff für eine Romantasy-Story im Kopf hatte: Ein bisschen was Übersinnliches und ein bisschen Erotik. Sonst ist das ja eher nicht mein Genre, aber gut, warum nicht? Der nächste Gedanke war dann der, die Geschichte als E-Book über Amazon zu veröffentlichen. Kann das funktionieren? Wird das jemand für 0,99 Euro downloaden? Ich bin selbst gespannt. Natürlich musste dafür auch wieder ein Cover erstellt werden. Die Mühe ist also doch um einiges größer, als wenn man eine Kurzgeschichte nur hier auf der Webseite veröffentlicht.

Nicht erheiternd, aber typisch war heute die Erkenntnis: Du kannst dir beim Korrekturlesen so viel Mühe geben, wie du willst, die letzten Fehler findest du erst, wenn du das Buch freigegeben und auf deinen Reader hochgeladen hast. Ich rede hier selbstverständlich nur von einem E-Book. Etwas Gedrucktes lohnt sich bei so geringer Seitenzahl nicht. Also erneut korrigiert und erneut hochgeladen. In dieser Phase hofft man dann, dass das Buch noch von niemandem gekauft wurde. Nun ist alles in Ordnung und das E-Book ist erhältlich:
Der Fluch der Neugier

Und so sieht die Buchbeschreibung aus:

Nie sollst du mich befragen, noch Wissens Sorge tragen,
woher ich kam der Fahrt, noch wie mein Nam’ und Art!

(Lohengrin)

Buchbeschreibung: Romantasy – Kurzroman
Eine Nacht im Oktober. Dr. Ralph Winter beschließt, den Abend mit einem Absacker an der Hotelbar zu beenden. Da taucht wie aus dem Nichts eine Frau auf, die ihn auf seltsame Weise anzieht, irritiert, erregt.  Er verfällt ihrer erotischen Anziehungskraft ebenso wie ihrer rätselhaften Weigerung, ihn zu küssen. Je hartnäckiger sie ihm eine Erklärung für ihr Verhalten verweigert, desto größer wird sein Verlangen das Rätsel zu lösen.


Fällt das Ganze eventuell unter Prokrastination? Besser bekannt als Aufschieberitis? Gut möglich. Mein dritter Bea Baumann Krimi hat inzwischen den dritten oder vierten Anfang bekommen und ich kann mich nicht entscheiden. Vermutlich sollte ich zunächst einfach die zentrale Story schreiben und erst am Ende auf den Anfang zurückkommen *lol*. Nun ja, die nächsten Wochen werden es zeigen. Der NaNoWriMo ruft. Dann muss ich ran.