Dornröschenschlaf ?

Dornröschenschlaf ?

Die Zeit vergeht und diese Seite befand sich im Dornröschenschlaf. Die Autorin etwa auch? Nein – auch nicht im Corona-Koma. Es ist mal wieder passiert, was für mich so typisch ist: Urplötzlich versiegt die Lust am Schreiben, weil sich das Fotografieren wieder in den Vordergrund drängt. Und das mit Macht. Deshalb gibt es auch hier wieder einen Relaunch der Seite. Wie immer in solchen Momenten kommt die Überlegung auf, ob es eine extra Fotoseite sein muss oder ob ich gar die Bücherseite aufgeben sollte. Ich bin der typische Alles-oder-Nichts-Mensch, der sich immer gerne ins Chaos stürzt. Aber ich bin auch lernfähig. Also diesmal nur ein kleiner Umbau.

Wann es mit dem Schreiben weitergeht, weiß ich tatsächlich noch nicht. So ein bisschen liegt es wohl auch daran, dass sich Bücher nur mit viel Werbung – sprich Aufwand – verkaufen. Das ist nicht so unbedingt mein Ding. Vermutlich muss ich mich doch eher unter den Hobbyschriftstellern einordnen. Macht nichts.

Ganz anders sieht es mit dem Fotografieren aus. Seitdem ich im letzten Jahr von Panasonic zu Sony gewechselt bin, habe ich mir sukzessive wieder eine nicht unbeträchtliche Ausrüstung zugelegt. Das war eigentlich nicht vorgesehen. Eine Bridge und fertig. Das war die Idee – haha! Erst kam die Sony Alpha 6000, dann die bessere Alpha 6100. Die ist super. Zwischendrin mal ein paar Tage sogar die A7 – also Vollformat. Aber diese Kamera liegt technisch weit hinter der Alpha 6100 zurück. Das konnte es dann doch nicht sein. Vielleicht irgendwann doch die A7 M2?  Aber eigentlich muss Vollformat nicht sein. Dazu später mal mehr. Im Moment schau ich eher nach guten, nicht zu teuren Objektiven.

Es wird also wohl so sein, dass diese Zeit zunächst mal zur Fotografie-Seite mutieren wird. Auf der Mainzauber-Seite verirrt sich vermutlich kaum jemand vom Blog aus auf die Fotoseiten mit den Galerien. Das soll sich hier ändern.


Kleiner Feuerfalter auf einer Kamillenblüte – im Taunus bei Wildsachsen fotografiert.

Hatte ich doch gestern Abend glatt vergessen, diese Seite auf ‘wieder erreichbar’ zu stellen.

Blick zurück auf den September

Blick zurück auf den September

Manche Monate rasen regelrecht an mir vorbei. Und irgendwie sind es immer die zum Jahresende hin. Ganz fest hatte ich mir vorgenommen, den neuen Krimi baldmöglichst fertigzustellen. Sicher wartet der/die eine oder andere schon auf einen neuen Newsletter mit der Nachricht: Fertig! Der Neue ist da. Nein, nichts dergleichen. Im September überrollte mich meine zweite Passion  mit aller Macht: Das Fotografieren.  Erst wurden alle vorhandenen Kameras samt Objektiven verkauft, dann kam die neue Bridge ins Haus. Ein Wahnsinnsteil. Da musste natürlich erst mal ganz viel fotografiert werden. Kann man im Mainzauberblog nachlesen, der gerade eine neue Startseite mit Galerie bekam und die erste neugestaltete Fotoseite. Aber verrückt wie ich bin, habe ich mich von der Qualität der Sony-Kamera derart begeistern lassen, dass inzwischen noch eine weitere dazukam. Wie auch immer – heute zumindest war ich unterwegs in Zeilsheim auf Recherchetour. Zeilsheim ist ein wichtiger Ortsteil im neuen Krimi und da will frau keine Fehler machen. Und es war gut so. Der Straßenname, der mich zunächst angesprochen hatte – warum auch immer – wird nun doch gecancelt und gegen einen erfundenen ausgetauscht. Eigentlich halte ich das meistens so. Nur Bea und Lorenz dürfen im tatsächlich existierenden Stieglitzenweg (ohne Hausnummer) wohnen. In “Vergangen heißt nie ganz vorbei” wurde aus dem Bachstelzenweg, der mir für die Familie Weimann vorschwebte, der Blaumeisenweg. Und nun wird eben aus der Straße mit dem seltsamen Namen “Katzenstirn” die Schwarzenbergerstraße. Passt zu vorhandenen Straßennamen, gibt es aber nicht. 

Ja, bei dieser Gelegenheit habe ich also Kamera Nr. 2 getestet und ebenfalls für gut befunden. Nun gibt es keine Ausreden mehr – es wird wieder geschrieben. Jedenfalls, wenn ich auch diese Webseite noch ein bisschen überarbeitet habe. Und wenn der Herbst nicht noch mal allzu schön wird. Im Moment ist ja schon Schreibwetter.

In diesem Monat gab es auch noch eine Lesung. Wieder in Sindlingen, aber leider eher schlecht besucht. Das war etwas schade. Aber auch das gehört zum Autorenleben wohl dazu.