KDP Dauerstress / Probedrucke

KDP Dauerstress / Probedrucke

Leute, Leute, Leute – da macht man was mit! Noch bin ich nicht komplett fertig mit der Taschenbuchveröffentlichung von ‘Give me 5’,  da bekomme ich Mails aus den USA und zwar von CreateSpace. CreateSpace Kunden müssen mit ihren Büchern zu KPD, also Amazon (Kindle)  Publishing Deutschland umziehen. Jetzt bin ich erstmal glücklich, dass ich ‘Give me 5’ gleich bei KDP erstellt habe. Ich hatte eine Weile darüber nachgedacht, weil die finanziellen Konditionen bei CreateSpace besser waren. Das ist nun Geschichte. Glücklicherweise habe ich nur noch die beiden Bea Baumann Krimis bei CreateSpace. Mir tun die Leute leid, die Dutzende von Büchern dort haben. Denn offenbar gibt es vor allem für die Probleme, die in Deutschland unübliche Formate benutzt haben. Ehrlich gesagt, habe ich bei einem Riesen wie Amazon mit sowas nicht gerechnet.

Aber auch mit KDP bin ich im Moment nicht wirklich glücklich. Da habe ich doch die Taschenbuchausgabe von ‘Give me 5’ mehrfach kontrolliert und überarbeitet, und mir auch zwei Probedrucke schicken lassen. Meiner Meinung nach ist dieser gesamte Überprüfungsdurchgang Makulatur, solang man nicht auf Veröffentlichen geht. Erst dann nehmen die das wirklich ernst. Mir war beim ersten Mal aufgefallen, dass das Buch eine ungewollte leere Seite enthielt (inzwischen musste ich eine beabsichtigte einfügen), obwohl angeblich auch eine Überprüfung auf leere Seiten stattfindet. Dann war da die Sache mit dem Titeldruck auf dem Buchrücken. Geht angeblich unter 100 Seiten nicht. Geht doch, habe ja mein Cover selbst erstellt. Bei beiden Probedrucken war der Buchrücken auch fein säuberlich bedruckt. Jetzt plötzlich – ich habe den Druck freigegeben – heißt es: Geht nicht. Da kriegt man doch die Krise!

Was habe ich gemacht? Das Büchlein aufgeplustert, indem ich hinten Leseproben von meinen Krimis eingefügt habe. Denn ich finde, Buchrücken ohne Titel geht gar nicht, egal wie schmal das Buch ist. So, nun hatte ich über 100 Seiten – hurra! – aber dann fiel mir glücklicherweise ein, nochmal die Werte für die Cover nachzulesen. War ja auch irgendwie logisch, dass da was breiter werden muss. Also wieder rein in Photoshop und das Cover angeglichen. Und alles muss wieder neu hochgeladen werden. Irgendwann hat man das wirklich über. Ehrlicherweise muss ich allerdings zugeben, dass die Sache mit dem Buchrückentitel unter hundert Seiten von KDP ausdrücklich erwähnt wird. Ich wollte es halt nur probieren. Und es gaht ja auch, nur KPD akzeptiert es nicht. Wieder was dazugelernt.

Da ich mich momentan nur schlecht zum Schreiben von etwas Neuem motivieren kann, bin ich am Überlegen, ob ich den Umzug von CS zu KDP nicht nutze, um ‘Vergangen heißt nie ganz vorbei’ nochmal zu überarbeiten. Wenn ich eine kleinere Schrift wähle, so wie die bei ‘Mord in der Schwanheimer Düne’ könnte ich die Druckkosten verringern und das Buch auch wieder für 9,99 Euro anbieten. Außerdem, wollte ich das Cover verändern. Das Kinderbild ist zwar niedlich, aber nicht aussagekräftig. Also – es gibt immer reichlich zu tun. Jetzt guck ich aber mal, ob ich nicht noch eine Kurzgeschichte für euch habe, die nicht im neuen Buch erscheint.

Und da war doch noch …? Genau! Herzlichen Dank an die liebe Jutta, die mir für ‘Give me 5’ die erste Rezension auf Amazon geschrieben hat. Ich habe mich sehr gefreut. Dafür gibt es dann auch ein Dankeschön mit Widmung, sobald dieses Taschenbuch endlich zu haben ist.

  Geschafft! Das Taschenbuch ist online. Fehlt nur noch die Verknüpfung mit dem E-Book. Ich schätze, das kommt dann die nächsten Tage auch noch: Give me 5 – Die magische Welt der Kurzgeschichten
Ich habe mir gleich einige Autorenexemplare bestellt und hoffe, dass sie in Ordnung sind.

Meine Bücher sind da!

Meine Bücher sind da!

Da macht man was mit, mit den Büchersendungen aus USA. Paket Nr.1 ist vermutlich verschütt gegangen, Paket Nr.2 kam gerade an. Ich habe auf heißen Kohlen gesessen. Morgen Abend findet die Lesung in Sindlingen statt und mir fehlten die Bücher. Aber CreateSpace hat sich als kulant erwiesen. Als ich das zweite Mal reklamiert habe, wurden die bestellten Exemplare per Luftfracht losgeschickt und waren nun innerhalb von drei Tagen da. Gleich darauf klingelte es ein weiteres Mal und die zur Sicherheit bei Amazon.de bestellten Krimis kamen auch noch. Jetzt bin ich eingedeckt und muss nur noch fit sein für morgen Abend. Seit drei Tagen legt mich eine fette, bösartige Erkältung flach. Kann ich überhaupt nicht gebrauchen. Aber noch habe ich 24 Stunden Zeit mich auszukurieren.

Jetzt habe ich auch zum ersten Mal “Mord in der Schwanheimer Düne” mit dem neuen Cover in der Hand. Und ich denke, es hat sich gelohnt, dass ich mich da nochmal drangesetzt habe. Es gefällt mir doch um einiges besser als die erste Ausgabe, obwohl ich damals von dem Bild mit dem See so begeistert war.
Cover-Alt gegen neuLinks das neue Cover, rechts das alte Cover. Und der Inhalt wurde hinsichtlich einiger Rechtschreibfehler auch überarbeitet. Man lernt ja dazu.

Was mich außerdem noch gefreut hat: Ich habe endlich eine Mail von Louis Blythe, dem Fotografen meines Coverbildes für Vergangen heißt nie ganz vorbei bekommen. Wusste nicht, dass Mails aus Australien sooo lange brauchen 😉 Obwohl ich mir sicher war, dass er keine Einwände gegen die Verwendung des Fotos erheben konnte, ist doch gut zu wissen, dass er sich sogar darüber freut. Demnächst wird sich ein Exemplar auf den Weg nach Sydney machen, denn seine Frau ist – wie er mir schrieb – Deutsche. Sie wird es also immerhin lesen können.

So, jetzt aber wieder ein bisschen Tee trinken und inhalieren. Demnächst mache ich mich dann auch an den Oktober-Newsletter.

Der Autor als Marke?

Der Autor als Marke?

Versuche ich gerade meinen Autorennamen als Marke zu etablieren? In den letzten Tagen habe ich immer wieder etwas am Design meiner Startseite herumgespielt. Ich suche noch den richtigen Rahmen für mich bzw. für diese Seite. Kürzlich habe ich Visitenkarten in Auftrag gegeben, die sind sehr floral und gefallen mir gut. Deshalb habe ich versucht, das Design dieser Seite etwas daran auszurichten. Das wiederum gefällt mir aber – weil sehr viel größer – überhaupt nicht. Nun bin ich bei einem eher zurückgenommenen Header angekommen, der mit ähnlichen Farben spielt, die allerdings sehr viel zarter eingesetzt sind. Ich denke, auch das Motiv passt ganz gut. Dabei werde ich wohl bleiben.

So  wird die Visitenkarte aussehen. Ich habe sie erst bestellt. Das sind nur Screenshots.

Warum ich das alles mache? Ich hatte es bereits angedeutet. Am 29. September bin ich zu einer Lesung in die Sindlinger Bücherei eingeladen worden.  An so etwas habe ich bisher im Traum nicht gedacht. Habe es auch nie angestrebt, weil ich mit Öffentlichkeit – mit der realen – so meine Probleme habe. Internetpräsenz fällt mir leichter.

Aber die Einladung war doch so etwas wie ein Ritterschlag und ich möchte mich einigermaßen professionell präsentieren. Das ist auch der Hauptgrund, warum ich Mord in der Schwanheimer Düne noch mal komplett überarbeite. Ich bin nach meinem Büchertisch gefragt worden. Da habe ich erst einmal geschluckt. Büchertisch? Ich? Es wird auch eine weitere Autorin anwesend sein. Auf ihrer Webseite habe ich gesehen, dass sie ihren Regionalkrimi tatsächlich schon in Lesungen präsentiert hat und das Ganze vermutlich recht professionell angeht. Das spornt mich nun natürlich etwas an.

Als ich meine erste elkeheinze.de-Webseite aufgegeben habe, war ich wohl mal wieder in einem eher negativen Gedankenkarussell gefangen. Würde ich überhaupt ein zweites Buch schreiben? Bin ich überhaupt jemand, der sich Autorin nennen darf. Nun ja, typisch Elke. Andere Leute kämen gar nicht auf solche Gedanken. Sei’s drum, fange ich also wieder von vorne an. Meine alten Geschichten und Gedichte sind alle gespeichert. Vielleicht werde ich sie nach und nach hier wieder einpflegen.

Ich warte immer noch darauf, dass “Vergangen heißt nie ganz vorbei” als Taschenbuch bei Amazon Deutschland erscheint. In den USA ist es schon erhältlich. Wenn ich die ISBN bei amazon.de eingebe, sehe ich es zwar auch (danke für den Hinweis an einen Kollegen bei Facebook), aber noch ohne Preis und Beschreibung. Also noch nicht erhältlich. Na, ich tippe mal auf morgen. Ich möchte es mir bestellen und die Schrift mit der in “Mord auf der Schwanheimer Düne” vergleichen. Ich möchte gerne, dass sich die beiden Bücher nicht allzu sehr von einander unterscheiden.

Formatieren für Create Space

Formatieren für Create Space

Eine knappe Woche habe ich mir gegönnt, um mich von der Fertigstellung meines neuen E-Books zu erholen. Aber nun soll ja noch die Printversion von “Vergangen heißt nie ganz vorbei” fertigwerden. Gerade unter meinen Bloggerfreunden gibt es einige, die gerne das Taschenbuch haben möchten. Ansonsten läuft eigentlich das E-Book sehr viel besser.
Ich musste heute zunächst einmal feststellen, dass ich seit Mai 2016 offenbar schon wieder viel vergessen habe. Allerdings lerne ich auch immer wieder dazu. Die Sache mit den Seitenzahlen, die auf Seite 7 mit einer “1” anfangen sollen, machen mir nun kein Kopfzerbrechen mehr. Aber ich schlage mich mit der richtigen Schriftart und Größe herum. Und mit dem Blocksatz. Aber daran bin ich selbst schuld. Seitdem ich mir das Tippen auf der Schreibmaschine selbst beigebracht habe, liebe ich manuelle Umbrüche mit der Entertaste. Seit jeher zum Entsetzen meines Mannes. Und er hat leider recht. Irgendwie habe ich es beim E-Book hinbekommen, dass die Sache auf dem Kindle ganz nett aussieht, aber jetzt … Herrschaftszeiten! Ich muss mir das abgewöhnen. Diese überflüssigen Dinger ziehen mir beim Blocksatz ständig die Wörter auseinander. Da hilft selbst die Silbentrennung nicht weiter. Aber nun habe ich es kapiert und muss in den sauren Apfel beißen und alles noch mal überarbeiten.

Create Space – mein Taschenbuch bei Amazon

KDP bietet inzwischen auch eine Printmöglichkeit an. Aber es ist noch eine Beta-Version. Außerdem finde ich es schade, dass man als Autor keine vergünstigten Exemplare beziehen kann. Das ist bei Create Space besser, obwohl die Bücher aus den USA kommen. Das dauert dann etwas und auch das Shipping kostet Geld, aber etwas günstiger sind sie dann trotzdem noch. Dass die Eingabemöglichkeiten bei Create Space in englischer Sprache sind, stört mich inzwischen nicht mehr. Es gibt auch gute deutsche Anleitungen im Internet. Und glücklicherweise muss ich – einmal dort als Autor registriert – auch den amerikanischen Steuerkram nicht nochmal ausfüllen.

Etwas habe ich neu dazu gelernt und das möchte ich gerne weitergeben. Im Titel kommt ein deutsches “ß” vor. Das schluckt CS (Create Space) nicht ohne weiteres. Wie ich das im letzten Jahr mit dem “ü” in der Düne gemacht habe, weiß ich nicht mehr. Na jedenfalls macht CS aus Sonderzeichen ein Fragezeichen oder man wandelt das “ß” in HTML-Code um. Für einen einzigen Buchstaben guckt man das am besten im Internet nach. Für das “ß” heißt das: ß Mein Titel in der Eingabemaske heißt also: Vergangen heißt nie ganz vorbei. Wenn man eine Buchbeschreibung einfügt, die viele Sonderzeichen oder Umlaute enthält, ist das etwas mühsam. Abhilfe schafft da ein kleines kostenloses Programm. Es nennt sich notetab-light. Damit kann man einen längeren Text so umwandeln, dass die kritischen Zeichen in HTML-Code umgewandelt werden. Menüpunkt ist: Modify > Characters to HTML > Extended Charakters. Feine Sache!

Ich mach jetzt mal weiter. Aber ich habe mir vorgenommen, noch ein bisschen mehr zum Thema Publizieren mit KDP und Create Space zu schreiben. Dann kann ich beim nächsten Buch bei mir selbst nachlesen und vielleicht hilft es auch anderen.