Klarheit über den Klarheit Kalender

Klarheit über den Klarheit Kalender

Vor einiger Zeit habe ich euch erzählt, dass ich im neuen Jahr von meinem hochgeschätzten Bullet Journal im Leuchtturm 1917 in den Klarheit Kalender wechseln werde. Der Gedanke dahinter war der, dass mir das eigenhändige Zeichnen der Wochen- und Monatsvorschauen auf die Nerven gegangen ist. Ich fand den Klarheit Kalender anfangs auch recht nett, vor allem die Coaching = Reflexionsseiten zu Beginn. Aber nun merke ich doch, dass ich die freien Seiten zum Tagebuchschreiben und Einkleben von Bildern vermisse. Der Klarheit Kalender ist eben doch eher ein Businesskalender wie viele andere, aber kein flexibles Bullet Journal. Die fünfunddreißig Euro habe ich wohl in den Sand gesetzt, aber ich werde den Kalender nicht weiterbenutzen. Für einen Moment habe ich überlegt, ob ich die Seiten heraustrenne, loche und mit Blankoseiten in einem meiner vielen Ringbücher verwenden kann, aber das Thema ist vorbei. Wirklich mit Freude blättere ich nur in einem festgebundenen Bullet Journal. Und dafür ist der Leuchtturm nach wie vor meine erste Wahl. Was ich gerne hin und wieder übernehmen werde, das sind die Motivationssprüche aus dem Klarheitkalender und zum Teil auch das Wochenlayout. Wenn dieser Kalender nach jeder zweiten Woche eine leere Doppelseite hätte, wäre ich vermutlich damit glücklich geworden. Die vorgesehenen Wochenreflexionen und wenigen leeren Seiten am Ende des Buches reichen mir leider nicht. Nach wie vor begeistern mich die Startbay Notebook Cover aus dickem Leder, die meine A5 Notizbücher zusammenhalten. Ich habe sie in Paisley braun und in Green Art Deco und überlege, ob ich mir noch Paisley Chic Tan leiste. Gibt im Moment noch 15% Rabatt. Solange die Briten noch in der EU sind *lol*. Wer weiß, ob man sie später noch bekommt. Aber jetzt suche ich mir erst einmal aus den unendlich vielen Farben vom Leuchtturm mein neues BuJo aus. Grün, Pink und Gold sind in den letzten Jahren voll geworden. Dazwischen lagen diverse Experimente. Bin aber auch immer wieder auf den Leuchtturm 1917 zurückgekommen.  Mal schaun, wofür ich mich entscheide. Vielleicht mal ein maritimes Blau. Bin ja derzeit Santiano-Fan 😉

Und wie heißt es immer so schön: Werbung durch Namensnennung ohne finanziellen Vorteil. Will heißen, ich verlinke gerne zu den Sachen, die ich bespreche und benutze, aber ich bekomme nichts dafür.

Nachtrag: Und der neue Leuchtturm ist da: Azur-Blau und aus der Special Edition ‘Leuchtkraft’ mit den deutschen Lehnwörtern, die man auch in der englischen Sprache kennt. Such as: Sehnsucht, Wanderlust, Zeitgeist und Fernweh. Ich habe mich für Sehnsucht entschieden. Da gefällt mir die Kombination aus Wort und Farbe besonders gut. Das ist genau mein Ding. Ich liebe den Kalender schon jetzt und habe auch schon etwas vorgearbeitet. Immerhin ist der Januar ja schon zur Hälfte rum.

 

Zurück auf Anfang

Zurück auf Anfang

Back to the roots oder einfach zurück zu den Dingen, die sich bewährt haben. Nicht mehr verzetteln, sondern gucken, was gut war. Und das wiederaufleben lassen. Do von “Dies und Das” wundert sich, dass ich nichts mehr über mein Bullet Journal geschrieben habe. Die Erklärung ist einfach – wie schon im letzten Beitrag angedeutet – ich habe es schleifen lassen. Mit dem Newsletter dasselbe: Es gibt einfach nichts zu verschicken. Und durch das Theater mit der DSGVO habe ich mich nun auch entschieden, keine Newsletter mehr zu verschicken. Wer sich für mich und mein Tun interessiert, weiß, wo er / sie mich findet.

Sorry – keine Newsletter mehr

Zurück zum BuJo. Ich habe in den letzten Tagen wieder fleißig Tagebuch geschrieben – Gedanken, Listen … , aber alles ziemlich lieblos und dann auch noch mit dem billigen Füller, den ich mir kürzlich bei Rossmann mitgenommen hatte, weil der alte kaputt war. Die Feder kratzt aber, das geht gar nicht. Ein neuer ist unterwegs 😉 Na, jedenfalls – mein BuJo muss schön aussehen, sonst macht es keinen Spaß. Es müssen zwar keine Kunstwerke entstehen und auch nicht lauter Washi-Tapes und Aufkleber rein, aber doch irgendwie – schön! Vorhin habe ich mir mein allererstes BuJo noch mal angeguckt, den quietschgrünen Leuchtturm, den ich im August 2016 angefangen hatte, und muss sagen, er war der bislang gelungenste. Auch der beerenfarbene Nachfolger kann sich noch sehen lassen. Es macht Spaß darin zu blättern. Meine Filofaxversuche sind Vergangenheit, die losen Blätter habe ich zum Teil schon wieder entsorgt. Nachdem ich jetzt im Januar 2018 mit dem goldfarbenen Leuchtturm wieder auf die festen Bücher zurückgekommen bin, ist der Spaß daran irgendwann auf der Strecke geblieben. Das liegt aber nicht am Leuchtturm. Heute werde ich die nächste Woche vorbereiten, mit altbewährtem Layout, so wie ich es mir im Lauf der Jahre mehr oder weniger bei Kara Benz aka Boho Berry angelesen habe. Kara ist inzwischen sehr kommerziell geworden, deshalb war ich nicht mehr oft auf ihrem Blog, und habe mir auch keine Videos mehr angeguckt, aber was sie macht, macht sie gut.

Das Bujo werde ich auch für meinen Neustart mit der FlyLady (Marla Cilley) heranziehen. Unser Haus ist groß, der Garten ist groß und ich fühle mich oft überfordert. Anders als früher, als ich den ganzen Kram noch neben Beruf und Kindern erledigt habe, bleibt inzwischen vieles liegen (okay, früher hatte ich auch hin und wieder eine Putzfrau, und der Garten war kein Garten.). Obwohl ich manches am FlyLady-Programm albern finde – ich werde garantiert im Haus keine Schnürschuhe tragen! – ist ihr System gut durchdacht. Ich habe wieder mit entrümpeln angefangen und unser Haus in Putz-Zonen aufgeteilt. Ich glaube, wenn ich das konsequent durchziehe, wird es irgendwann wirklich einfacher. Heute habe ich mit Zone 1 angefangen, das ist für mich der Eingangsbereich mit Vorflur, Treppe ins Obergeschoss, Diele und Gästeklo. Man soll zwar nur mit Mini-Schritten (Babysteps) anfangen, also am Anfang nicht mehr als 15 Minuten aufwenden, aber das klappt bei mir nicht. Und es war für mich in Ordnung, eine ganze Stunde lang zu putzen und aufzuräumen. Jetzt bin ich zufrieden – für’s Erste 😉 Der Vorgarten gehört auch zur Zone 1, aber man hat pro Zone eine Woche Zeit, die allerdings montags anfängt. Mir bleibt diese Woche nur der morgige Samstag. Aber so eng muss man das ja auch nicht sehen. Ich werde mich nicht sklavisch an diesen Plan halten. Zumal eines auch etwas albern klingt. Wenn da beispielsweise steht: “Sobald meine Füße nach dem Aufstehen den Boden berühren, ziehe ich mich von Kopf bis Fuß an. Dann gehe ich Zähne putzen” .. hä??? Also, wenn ICH aufstehe, geh ich aufs Klo, dann unter die Dusche und alles weitere, bevor ich mich schließlich anziehe – ohne Schnürschuhe. Aber wenn FlyLady von Hausfrauen schreibt, die bis zum Mittagessen im Schlafanzug herumlaufen, sind das vermutlich amerikanische Verhältnisse. Marlas Buch gibt es auch in einer deutschen Übersetzung “Die Magische Küchenspüle”.

Wichtig ist, dass man sich bei aller Organisation Freiräume schafft. Und das will ich nun wieder konsequent tun, um zu schreiben, Sport zu machen und anderes, was mir guttut. Ich bin tatsächlich ein bisschen in diesen Zustand verfallen, in dem man zu nichts mehr Lust hat, weil sich alles mögliche auftürmt und man tausend Ausreden findet, bevor man loslegt. Ein Zeitfresser ist zweifellos das Internet. Im Moment bin ich viel in der WeightWatchers Community unterwegs. Das muss wieder aufhören. Facebook und Instagramm benötigen dagegen kaum Zeit, weil ich da oft nur mal schnell gucke und wieder verschwinde. Anders dieser Blog und natürlich der Mainzauber-Blog. Schreiben, Fotos bearbeiten, andere Blogs besuchen, kommentieren – es ist der Wahnsinn. Ich denke, ich werde mir auch dafür Zeiteinheiten einräumen, und wenn die um sind, dann ist Schluss. So wie jetzt. Bis bald mal wieder ………………

Der Anfang ist gemacht, nicht sehr künstlerisch aber immerhin 😉