Geschafft! Es darf geküsst werden!

Heute habe ich endlich bei Amazon meinen neuen Roman als E-Book hochgeladen. Ich hoffe, dass es nicht allzu lange dauert, bis man die Taunusküsse auch downloaden kann.

Ist online – Taunusküsse bei Amazon

Ich freue mich jedenfalls riesig, dass ich den Sprung ins kalte Wasser gewagt habe. Noch habe ich natürlich keine Ahnung, ob der Roman ankommt. Liebesromane sind nun mal ein komplett anderes Genre als Kriminalromane. Aber ich hoffe, dass der Mix aus Liebe, Leidenschaft und Romantik gefällt. Ein bisschen Humor ist auch dabei. Es ist Zufall, dass ich gerade in diesen Zeiten, die uns alle doch etwas zusetzen, auf die Idee gekommen bin, einen Liebesroman zu schreiben.

Hier mal der Klappentext zum Schnuppern:Tief enttäuscht lässt Jule Fischer das Hamburger Luxushotel ‚SeaStar am Hafen‘ und ihren Ex-Verlobten Ralph von Seggern hinter sich. Karriere dahin, Lebensplan gescheitert? Doch dann erreicht sie der verlockende Anruf ihrer Freundin Laura. Das Schlosshotel St. Petersburg im Taunus hat eine Stelle ausgeschrieben, die wie für Jule gemacht zu sein scheint.
Der Tag, an dem sie sich zum Vorstellungsgespräch bei Joachim von Dernbach aufmacht, steht unter keinem guten Stern. Es wäre ein erneuter Tiefschlag, wenn ihr nicht auf dem nahegelegenen Reiterhof ‚Drei Linden‘ zwei faszinierende Männer begegnen würden. Sie ahnt nicht, wie sehr die beiden Freunde ihr Leben durcheinanderwirbeln werden.
Mit ihrem ersten Liebesroman entführt die Frankfurter Autorin Elke Anders ihre LeserInnen in verheißungsvolle Mittsommernächte auf einem Reiterhof und in die zauberhafte Landschaft des Hohen Taunus.

Sobald das Buch online ist, verschicke ich auch mal wieder einen Newsletter. Im Moment verzichtet ich darauf, separate Newsletter für Elke Heinze und Elke Anders zu verschicken. Elke Anders ist ein offenes Pseudonym, hinter dem ich mich nicht verstecken will.

Ich werde meine Bücherseite etwas überarbeiten müssen. Hier ist irgendwie etwas schiefgelaufen. Leider wird der Pagebuilder meines Divi-Themes von Mal zu Mal komplizierter. Das gefällt mir gar nicht. Andererseits sind die Gestaltungsmöglichkeiten schon super. Ich denke, nachdem ich mit dem Buch jetzt fertig bin, habe ich auch wieder mehr Lust, mich an die Webseitengestaltung zu machen.

Vernetzung – Poesie & Anderes

Vernetzung – Poesie & Anderes

Poesie

Meine Überschrift “Vernetzung” passt ganz gut zu zwei Themen, über die ich heute schreiben möchte. Einmal geht es mir um eine Anthologie aus dem SternenBlick Verlag mit dem Titel “Verästelter Sinn”. Ich hatte diese Anthologie, an der ich auch mitgewirkt habe, schon fast wieder  vergessen. Das Buch gibt es schon seit Oktober 2019. Ich habe es mir erst vor einigen Tagen bestellt und heute bekommen.Und es ist wirklich ganz zauberhaft geworden, mit Zeichnungen und farbigen Kunstdrucken versehen. Der Sternenblick Verlag ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der Poesie. Die Autoren verdienen an ihren Beiträgen nichts, es gibt noch nicht mal ein kostenloses Autorenexemplar. Normalerweise bin ich da sehr skeptisch, denn es gibt ja – gerade in Frankfurt – einige seltsame Verlage, die sich daran eine goldene Nase verdienen. Bei den Sternenblick Anthologien ist das anders. Die Bücher sind hochwertig ausgestattet und da habe ich auch die 12 Euro gerne für bezahlt. Verästelter Sinn ist bei BoD erschienen. Dort kann man es bestellen, aber auch über Amazon. Das Buch enthält nicht nur Gedichte sondern auch Kurzgeschichten. Und ja – ich kann nicht nur Krimis 😉

Vernetzen – mit wem und warum?

Zweitens fällt mir zum Thema Verästelungen auch gleich das Wort “vernetzen” ein. Sich zu vernetzen, scheint heutzutage etwas zu sein, um das man nicht herumkommt, wenn man Erfolg haben will. Also habe ich nicht nur meine zwei Blogs, sondern bin mittlerweile auch auch auf Favebook und Instagram, manchmal sogar auf Twitter unterwegs. Ach ja, und ich biete natürlich auch einen Newsletter an. Aber reicht das? Muss ich auch Leserunden auf Lovelybooks machen, oder meine Bücher bei Buchbloggern zur Rezension anbieten. Es scheint was so. Aber ich frage mich, wie ich bei all dem eigentlich auch noch schreiben soll.

Trotzdem habe ich mir heute mal vorgenommen, mir Buchblogger anzusehen. Es ist ja in der Tat eigentlich merkwürdig, dass ich diese Spezies so gar nicht unter meinen Blogfreund*Innen habe, obwohl ich seit Jahren selbst blogge. Und natürlich schreibe. Also, was mach ich denn nun? Ich habe bei Google einfach mal Buchblogger eingegeben und bekam sofort eine Liste: Die Topliste der deutschen Buchblogger. Wow! Bisher habe ich nur mal reingeschnuppert, aber eines sofort festgestellt: Sie sind alle total unterschiedlich. Ich werde mich hüten, hier werten zu wollen, denn alle haben ihre begeisterten Follower, ihre eigenen Themen, ihre eigene Sicht auf die Welt (oder so). Und die habe ich schließlich auch. Ich werde mich mal so allmählich durchkämpfen. Vielleicht finde ich ja tatsächlich Seelenverwandte. Wer weiß. Dann könnte es doch glatt passieren, dass ich mich mal traue – oder dazu durchringe – die eine oder andere Buchblogger*In anzuschreiben und nachzufragen, ob sie/er einen meiner Krimis rezensieren möchte. Ja, es gibt tatsächlich auch Männer unter den Buchblogger*Innen. Selten eher, aber doch.

Küchenzuruf & Klappentext

Küchenzuruf & Klappentext

Was hat der Küchenzuruf mit meinem nächsten Krimi zu tun?

Einen interessanten Klappentext für ein neues Buch zu schreiben, ist fast so anstrengend wie das Entwerfen – das Plotten – der Geschichte selbst. Heute bin ich dem mir bislang unbekannten Begriff Küchenzuruf begegnet, der etwas ähnliches meint. Das Wort geht auf Henri Nannen, den Gründer des STERN zurück, und beschreibt die knappe Zusammenfassung eines wichtigen Zeitungsartikels, den ein lesender Ehemann seiner in der Küche arbeitenden Gattin zuruft. (Das damalige Bild Ehemann / Ehefrau steht hier nicht zur Debatte.) Frau Nannen sollte als Nachricht des Tages einfach nur erfahren, dass „die in Bonn“ schon wieder die Steuern erhöht hatten. Sie war nun informiert und im besten Fall vielleicht sogar motiviert, die Zeitung nach dem Abwasch selbst zu lesen.

Der Klappentext wird oft unterschätzt.

Diese Mini-Information und gleichzeitig Anreiz, mehr wissen zu wollen, ist auch der Sinn des Klappentextes. Ein Appetithappen für den Leser oder auch Teaser, der Lust macht auf mehr, ohne zu viel zu verraten. Und genau da liegt die Schwierigkeit des Klappentextes. Was muss rein, was wäre schon wieder zu viel? Ich gestehe, dass ich mich da jedes Mal quäle. Gerade als Krimiautorin will ich ja schon im Klappentext Spannung erzeugen, aber so wenig wie möglich verraten.
Für den neuen Kriminalroman, der im Moment entsteht, habe ich mir auf jeden Fall vorgenommen, schon vor der Fertigstellung auch immer am Klappentext zu arbeiten. Vielleicht ruft dann ja eines Tages eine begeisterte Leserin dem kochenden Ehemann in der Küche zu: „Schatz, es gibt einen neuen Krimi von Elke Heinze. Hör mal, Enno von Altenburg ist …“
Pardon, noch sind Krimi und Klappentext nicht fertig. — Und wie ich WordPress dazu bekomme, die deutschen >> „Anführungszeichen” grundsätzlich  richtig zu setzen, ist mir auch ein Rätsel. Über Sonderzeichen („) funktioniert es, ist aber echt umständlich.

Mitmachen und gewinnen!

Mitmachen und gewinnen!

Ein Gewinnspiel wartet auf euch. Ende 2019 ist mein neuer Krimi „Tod unter dem Steinkreuz“ erschienen. Wie gewohnt erst das E-Book und dann auf den letzten Drücker am 31. Dezember 2019 auch noch das Taschenbuch. Die ersten gedruckten Exemplare sind endlich bei mir eingetroffen. Amazon hat wohl auch ein paar Tage Weihnachtsferien benötigt.
Jetzt muss mal ein bisschen Werbung sein – klar, ohne geht es nicht.

Ich verlose:

• einmal alle drei Bände der Bea-Baumann-Reihe als Paket (Mord in der Schwanheimer Düne, Vergangen heißt nie ganz vorbei & Die Tote aus der Nidda)
• zweimal den brandneuen Krimi „Tod unter dem Steinkreuz“
• und außerdem zwei Bände meiner Kurzgeschichtensammlung „Give me 5″.

Verlost werden die Bücher unter allen neuen Abonnenten meines Newsletters.
Anmeldung bis zum 25. Januar 2020. Außerdem unter allen, die mir folgende Frage beantworten: Wie heißt Beas beste Freundin, die gleich zu Anfang des ersten Bandes “Mord in der Schwanheimer Düne” erwähnt wird, mit Vornamen? Kleiner Tipp „Blick ins Buch“ auf Amazon.
Die Lösung bitte nicht hier im Kommentar, sondern per E-Mail an: info@elkeheinze.de
Ziehung der Gewinner ohne Notar und Rechtsanspruch – sorry. Eure Namen hüpfen in ein großes Glas und werden blind gezogen. Bekanntgabe der Gewinner Ende Januar.

E-Book versus Print und dann auch noch Hardcover?

E-Book versus Print und dann auch noch Hardcover?

(Enthält Werbung durch Namensnennung, Affiliate Links und solche für meine eigenen Bücher)

E- Book oder Print? Oder doch beides?

Seit dem ersten Bea Baumann Krimi gibt es meine Bücher sowohl als E-Book (für den Kindle) als auch als Taschenbuchausgabe. Ich bin mit dieser Variante im Großen und Ganzen zufrieden, obwohl es von Anfang an immer wieder passierte, dass ich die Rückmeldung “Habe keinen Kindle, lese auf Tolino” bekam. Dummerweise hatte ich bei “Mord in der Schwanheimer Düne” auch den harten Kopierschutz (DRM) eingeschaltet, der eigentlich nur gegen die Buchpiraterie gedacht war. Leider kann man ihn nicht mehr löschen. Inzwischen weiß ich, dass er sowieso nichts bringt, weil die Bücher so oder so geknackt werden können. Inzwischen lasse ich ihn weg.
Deshalb an dieser Stelle noch einmal für Tolinoleser: Alle Kindle E-Books ohne Kopierschutz könnt ihr mit verschiedenen Programmen in EPubs konvertieren. Das bekannteste Programm ist sicher Calibre. Oder ganz einfach mit der Kindle App auf jedem PC, Tablet oder sogar Smartphone lesen. Das geht erstaunlich gut, habe ich inzwischen festgestellt.

Weil es aber gerade in meiner Generation nach wie vor viele Leser gibt, die das gedruckte Buch dem elektronischen Lesen vorziehen, war mir klar, dass ich auch Printausgaben anbieten musste. Zumal die Bea Baumann Reihe sich von Anfang an als Cosy-Krimi Serie an die etwas älteren Leser richtete. Hat sich glücklicherweise inzwischen gezeigt, dass auch jüngere Leser die Bücher gerne lesen. Spätestens bei der ersten Lesung vor Publikum muss man etwas in der Hand haben und ist froh und dankbar, wenn sich die Bücher auch noch an Ort und Stelle verkaufen.

Matthias Matting – Autor der Selfpublisher Bibel – führt auf seiner Seite am 2. April 2019 unter dem Titel “Warum ein gedrucktes Buch sich fast immer lohnt” dreizehn gute Gründe an. Liebe Kollegen (Leser mal eben wegschauen), schon allein die Preispsychologie ist zu beachten. Ich zitiere mal: “Bei E-Book only sieht der Leser 3,99 Euro – und findet das teuer! Ist darunter jedoch eine Taschenbuch-Ausgabe verlinkt, denkt er: „3,99 Euro sind ja weniger als die Hälfte von 9,99 Euro! Das ist also ein echtes Schnäppchen! Kauf ich!“” Ganz schön raffiniert. Daran habe ich noch nie gedacht, aber ja  – da ist was dran. Ich kaufe auch so manches Buch über den Preis als E-Book, bei dem ich es mir als Printversion noch mal überlegen würde.

Andererseits kann es passieren, dass ich mir nach einem E-Book oder Hörbuch die teuerste Variante, das Hardcover, bestelle oder schenken lasse. Wenn mich nämlich ein Buch so richtig begeistert, dass ich es eben doch in den Bücherschrank stellen will. Und das ist genau der Grund, warum ich darüber nachdenke, jenseits meiner Krimis – sofern ich meine anderen Projekte mal fertigbekomme – auch Hardcover anzubieten. Sie machen einfach etwas her! Und sicher wird der Buchhandel eher bereit sein, ein Buch in sein Sortiment aufzunehmen, das richtig professionell daherkommt, als eins, das nach ein paar mal Durchblättern seine Schönheit bereits einbüßt.

Ich selbst lese viel auf dem Kindle. Aber oft fehlt mir das problemlose Zurückblättern, wenn ich etwas noch einmal nachlesen will. Klar gibt es die Zurückblätternfunktion auch auf dem E-Reader. Aber mein Gehirn funktioniert noch analog. Ich kann Gedrucktes erfassen und mehrere Seiten am Stück übergehen, weil ich weiß, wann die bewusste Stelle kommen muss. Mit dem E-Reader muss ich Seite für Seite blättern. Bei Hörbüchern kann es passieren, dass ich etwas nicht richtig verstehe, fremdsprachige Ausdrücke zum Beispiel. Da fehlt mir das gedruckte Wort erst recht. Siehe auch: Buchvorstellung: “Der Apfelbaum”. Ich nutze alle Medien, auf Reisen Hörbuch und E-Reader besonders gern, aber ich mag auch die eindeutigen Vorteile des gedruckten Buches, einschließlich seiner “Wertigkeit”.

Für Autoren und Leser: Neu war mir Punkt 8 auf Matthias Mattings Liste. Ich zitiere: “Mehr Blick ins Buch. Beim Taschenbuch kann der potenzielle Käufer nicht nur die ersten zehn Prozent des Buches betrachten, sondern mit der Funktion „Ich möchte überrascht werden“ auch an andere Stellen springen. Das gibt einen besseren Eindruck vom Buch – und weniger Produktenttäuschung und damit bessere Rezensionen.” Das habe ich tatsächlich noch nie ausprobiert.

Im Forum der Schule des Schreibens kann man immer wieder lesen, dass Autoren verärgert sind, weil ihre über (z.B.) BoD verlegten Bücher erst nach längerer Zeit oder gar nicht im Angebot von Amazon auftauchen. Würde mich auch ärgern. Aber wir wissen alle, Geschäft ist Geschäft. Und Amazon ist knallhart. Wenn die nicht wollen, dann wollen sie nicht. Müssen sie auch nicht. Auch der örtliche Buchhändler muss mein Buch nicht in sein Sortiment aufnehmen, selbst wenn vorne ein anständiger Verlag draufsteht. Aber die Chance, dass der Buchhändler ein nachgefragtes Buch zumindest besorgt, wenn er es über einen bekannten Distributor bekommen kann, ist größer als bei einem KDP / Amazon-Buch.

Meine eigene Strategie für die Zukunft sieht vor, E-Books zunächst weiter über KDP / Amazon anzubieten, Printausgaben (auch Hardcover) über einen Print on Demand – Verlag. Es gibt ja genug davon. Dass ich für das E-Book Amazon bevorzuge, liegt auch an Kindle unlimited und der Kindle Ausleihe. Ich verdiene als Autor nicht nur am gekauften Buch, sondern auch an den gelesenen Seiten des ausgeliehenen Buches.

Das Headerbild wurde erstellt mit einer Vorlage von Unsplash / Lacie Slezak – danke dafür.