Blutrote Heidelibelle

Blutrote Heidelibelle

Die Blutrote Heidelibelle gehört zu den Segellibellen, die wiederum zur Familie der Großlibellen. Auf dem Foto ist ein vollausgefärbtes Männchen zu sehen.

Blutrote Heidelibelle – Sympetrum sanguineum

Ich experimentiere gerade mit dem Beitragsheader herum. Erstens stört es mich, dass er als einziges Bild nicht in voller Größe anklickbar ist. Zweitens stört es mich, dass ich nicht so recht weiß, was tun, wenn ich nur ein einziges Motiv zeigen will.

Mond & das SEL 70 – 350 mm

Mond & das SEL 70 – 350 mm

Werbung durch Namesnennung

Mein ‘neues’ Objektiv ist eigentlich ein mir bereits bekanntes: Das Sony E 70 – 350 mm F4.5 – 6.3 G OSS.  Ich hatte mir dieses Super-Tele-Zoom bereits mal vor einiger Zeit bestellt und dann sofort wieder zurückgegeben. Es war mir zu schwer und der Preis war sowieso heftig. Dann habe ich mir alternativ das mittlere der Sony APS-C Tele gekauft. Aber mit dem preiswerten E 55 – 210 mm F4,5 – 6,3 OSS war ich nicht wirklich zufrieden. Anders als das noch kleinere E 18 – 135 mm F3.5 – 5.6 OSS habe ich es kaum benutzt. Wichtig ist mir immer der Bildstabilisator, weil ich gerne aus der Hand fotografiere und meine Alpha 6100 leider keinen eingebauten Stabilisator hat. Aber das 55-210 ist qualitativ nicht mit den beiden anderen Objektiven zu vergleichen. Ich werde es wieder verkaufen.

Den Fast-Vollmond habe ich am 31.07. mit den 350mm aus der Hand fotografiert. Das ruhig zu halten, ist schwierig, der Stabilisator (OSS) unbedingt nötig. Es war noch nicht wirklich dunkel, sodass ich mit 1/350 sec und Blende f/8 bei ISO 800 fotografieren konnte. Bisher habe ich meine Mondfotos mit der Sony Bridge gemacht und fand die auch schon bemerkenswert gut. Aber das hier hat mich jetzt wirklich begeistert. Da merkt man dann doch den Unterschied zwischen dem 1-Zoll-Sensor (13,2 x 8,8 mm) der Sony Cybershot RX10M3 und dem APS-C Sensor der Alpha 6100 (24 x 16 mm). Ich bin selbst gespannt, wie ich das große Tele in Zukunft einsetzen werde. Es ist schon schwer (625g) und macht aus der kleinen Alpha 6100 einen echten Brummer. Aber schwer ist die Bridge auch ( >1000g). Was die Bridge im Vergleich angenehmer macht, ist dass sie bei eingefahrenem Objektiv nicht so kopflastig ist wie das 350er Tele an  der kleine APS-C Kamera.

Im Garten habe ich schon ein bisschen fotografiert, aber das war eher so nebenbei. Es war einfach zu heiß und die Füße tun mir noch vom Taunus weh 🙁  Siehe ‘Im Taunus verlaufen’ – Mainzauberblog.

Samenstände von abgeblühtem Mimulus (Gauklerblume) im Abendlicht f/6.3 bei 1/500sec und Brennweite 330mm – ISO 1000

Ringeltaube, ebenfalls im Abendlicht. Die Einstellungen fast gleich aber bei ISO 1200. Ich habe die ISO meistens auf ‘Auto’ stehen und die Begrenzung oben bei 3200.

Ich bin in diesem Jahr etwas verrückt, was das Fotografieren und die Ausrüstung betrifft. Dessen bin ich mir bewusst. Aber wenn man auf Urlaub verzichten muss, dann ist das auch mal drin. Das SEL 70 – 350 mm ist inzwischen günstiger als noch vor ein paar Wochen. Und es gab im Juli über Sony eine Cashback-Aktion. Jetzt darf ich nur nicht vergessen, meinen Anspruch darauf auch bei Sony geltend zu machen. ⇒ Erledigt!  Aber leicht machen die es einem nicht bei Sony!

Makro – Leptoglossus occidentalis

Makro – Leptoglossus occidentalis

Die Überschrift könnte auch “Neues vom Monsterchen” heißen. Dank eines kundigen Teilnehmers im Forum für Naturfragen bin ich dem Monsterchen endlich auf die Spur gekommen. Im Mainzauberblog habe ich das Tierchen am 25.07.20 vorgestellt. Es gab mir Rätsel auf. Meine letzte Idee dazu war die Nymphe irgendeiner Fangschrecke, weil mich die Bewegung so daran  erinnert hat. Aber weit gefehlt, das Monsterchen ist die Nymphe (2. Nymphenstadium) der Amerikanischen Kiefern- oder Zapfenwanze (Leptoglossus occidentalis). Und diese Wanze habe ich, daran kann ich mich erinnern, im adulten Stadium schon mal fotografiert.  Leider finde ich das Bild nicht mehr. Und von der andalusischen Fangschrecke habe ich nur ein etwas kleineres, alles andre als perfektes Foto. Aber wie gesagt – das Monsterchen ist ja ‘nur’ eine Wanze.
Die Haubenfangschrecke (Empusa pennata) hat ihren Namen wegen des auffälligen Kopfschildes bekommen.

Zurück zum Monsterchen. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von Leptoglossus occidentalis umfasst den Westen Nordamerikas westlich der Rocky Mountains. Durch Verschleppung und eigene Ausbreitung hat die Art ihr Areal in Nordamerika seit Mitte der 1950er Jahre bis an die Ostküste der USA ausgedehnt, wiederum durch Einschleppung wurde die Art 1999 erstmals in Europa nachgewiesen und hat sich seitdem als Neozoon über weite Teile Europas ausgebreitet.
Dieses Foto stammt von Didier Descouens bzw. unter CC von der Wikipedia-Seite über die Amerikanische Kiefernwanze.
Hier aber nun noch einmal die kleine Nymphe (ca. 2mm):

Leptoglossus occidentalis – Wenn man’s weiß! Die Farben und die Beine sind doch sehr ähnlich.

Die Eiablage erfolgt überwiegend nach der Überwinterung ab Ende Mai oder Anfang Juni. Die Weibchen legen bis zu 80 zylindrische, etwa 2 mm lange Eier in Reihen an die Nadeln der Wirtspflanzen. Die Nymphen schlüpfen nach 10 bis 14 Tagen. Die Tiere durchlaufen fünf Nymphenstadien und häuten sich etwa im August zur Imago, die überwintert. Das geht also relativ schnell. Meine Nymphe stellt das zweite Stadium dar.

Dornröschenschlaf ?

Dornröschenschlaf ?

Die Zeit vergeht und diese Seite befand sich im Dornröschenschlaf. Die Autorin etwa auch? Nein – auch nicht im Corona-Koma. Es ist mal wieder passiert, was für mich so typisch ist: Urplötzlich versiegt die Lust am Schreiben, weil sich das Fotografieren wieder in den Vordergrund drängt. Und das mit Macht. Deshalb gibt es auch hier wieder einen Relaunch der Seite. Wie immer in solchen Momenten kommt die Überlegung auf, ob es eine extra Fotoseite sein muss oder ob ich gar die Bücherseite aufgeben sollte. Ich bin der typische Alles-oder-Nichts-Mensch, der sich immer gerne ins Chaos stürzt. Aber ich bin auch lernfähig. Also diesmal nur ein kleiner Umbau.

Wann es mit dem Schreiben weitergeht, weiß ich tatsächlich noch nicht. So ein bisschen liegt es wohl auch daran, dass sich Bücher nur mit viel Werbung – sprich Aufwand – verkaufen. Das ist nicht so unbedingt mein Ding. Vermutlich muss ich mich doch eher unter den Hobbyschriftstellern einordnen. Macht nichts.

Ganz anders sieht es mit dem Fotografieren aus. Seitdem ich im letzten Jahr von Panasonic zu Sony gewechselt bin, habe ich mir sukzessive wieder eine nicht unbeträchtliche Ausrüstung zugelegt. Das war eigentlich nicht vorgesehen. Eine Bridge und fertig. Das war die Idee – haha! Erst kam die Sony Alpha 6000, dann die bessere Alpha 6100. Die ist super. Zwischendrin mal ein paar Tage sogar die A7 – also Vollformat. Aber diese Kamera liegt technisch weit hinter der Alpha 6100 zurück. Das konnte es dann doch nicht sein. Vielleicht irgendwann doch die A7 M2?  Aber eigentlich muss Vollformat nicht sein. Dazu später mal mehr. Im Moment schau ich eher nach guten, nicht zu teuren Objektiven.

Es wird also wohl so sein, dass diese Zeit zunächst mal zur Fotografie-Seite mutieren wird. Auf der Mainzauber-Seite verirrt sich vermutlich kaum jemand vom Blog aus auf die Fotoseiten mit den Galerien. Das soll sich hier ändern.


Kleiner Feuerfalter auf einer Kamillenblüte – im Taunus bei Wildsachsen fotografiert.

Hatte ich doch gestern Abend glatt vergessen, diese Seite auf ‘wieder erreichbar’ zu stellen.